Nager in freier Wildbahn und in menschlicher Obhut

Es ist eine alte Gewohnheit des Menschen, sich Haustiere zu halten. Neben Hund, Katze oder Reptilien, fällt die Entscheidung auch oft auf Hamster, Hasen, Mäuse, Ratten oder Meerschweinchen. Als kuschelige, unterhaltsame Kameraden, lockern sie den Alltag auf, schenken Trost in schweren Lebenssituationen oder sind einfach immer da.

Während Kaninchen aber auch durchaus mal auf dem Teller landen, sind die anderen zumindest in Europa, diesbezüglich in keiner Weise gefährdet. Ratten und Meer- schweinchen haben jedoch auch so keine besonders hohe Lebenserwartung.
Ansonsten werden Kaninchen mit Abstand am ältesten. Nämlich bis zu 12 Jahre.

Durchschnittlich 6 bis 8 Jahre dauert dagegen ein Meerschweinchenleben. Da Ratten und Mäuse erfahrungsgemäß meist aus Versuchs – Zuchtlinien stammen, erkranken sie oft leicht an einem Virus und sterben daraufhin schneller, und fristen daher ein sehr kurzes Leben.

Aber auch auf freier Flur oder im Wald exestieren Nager. Der Feldhase lebt wie die anderen dabei nicht immer ganz ungefährlich. Sein natürlicher Feind der Fuchs, ist ihm ständig auf den Fersen und gerät er vor die Flinte eines Jägers oder Wilderers, ist dies meist sein Ende und eine weitere Gefahr, lauert beim Überqueren der Strasse auf ihn. Als besonders fleissig gelten Biber und Eich- hörnchen. Die einen sind bekannt für ihr Talent, aufwendige „Burgen“ zu bauen und die anderen, für ihre flinken Bewegungen und das rechtzeitige und kontinu- ierliche Einlagern von Vorräten.